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Die wichtigsten Musikpreisverleihungen
Musikpreise gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, doch nur wenige sind wirklich wichtig und renommiert. Dazu gehören allen voran die Grammy Music Awards, die BRIT Awards, die MTV Video Music Awards und der deutsche ECHO.
Die begehrteste Auszeichnung des Planeten: Der Grammy
Die Grammy Awards werden bereits seit 1959 verliehen. Zurzeit werden Sänger, Musiker, Komponisten und auch Produktionsleiter und Tontechniker in 109 Kategorien mit dem begehrten Preis bedacht. Ein Grammy ist die höchste internationale Auszeichnung die Aufnahmeteams und Künstler verliehen bekommen können. Die Bedeutung des Preises ist gleichzusetzen mit dem Oscar der Filmindustrie. Die Trophäe selbst ist eine teilweise in Gold glänzende Grammophonskulptur. In den einzelnen Kategorien werden jeweils fünf Kandidaten von einer Jury nominiert, falls eine Stimmengleichheit auftritt kann es jedoch auch mehr oder weniger Nominierungen geben.
Die Liste der Nominierungen wird im Januar veröffentlicht und die Preisträger werden bei einer offiziellen Zeremonie im Februar bekanntgegeben. Zu den früheren Siegern gehören unter anderem U2 (mit 22 Grammys), die Countrymusikerin Alison Krauss (mit ganzen 26 Grammys) oder auch Michael Jackson, Santana und Beyoncé Knowles.
Prestigeträchtigster Preis der britischen Musik: BRIT Awards
Die BRIT Awards sind in ihrer Bedeutung mit dem amerikanischen Grammy zu vergleichen. Das erste Mal wurde der Preis im Jahr 1977, unter dem Namen BPI Awards, vergeben. Erst fünf Jahre später wurden die BPI Awards zu einer jährlichen Veranstaltung, bevor sie im Jahr 1989 schließlich in BRIT Awards umbenannt wurde. Die Abkürzung BRIT steht für British Record Industry Trust. Zu hitzigen Diskussionen über die Würdigkeit der einzelnen Preisträger führt die Tatsache, dass die Preisträger stark von den Plattenfirmen mitbestimmt werden. Aufgrund dessen wurde der Mercury Music Prize im Jahr 1992 als Alternative ins Leben gerufen, welcher das beste britische Musikalbum der vergangenen zwölf Monate kürt.
Im Jahr 2011 gehörten zum Beispiel Justin Bieber, Rihanna und Take That zu den Preisträgern.
Musiksender MTV mit eigenen Awards rund um die Welt
Die MTV Video Music Awards werden seit dem Jahr 1984 vom amerikanischen Musiksender verliehen. Mittlerweile gibt es ein europäisches sowie asiatisches Pendant zu des Musiksenders MTV. Die Awards finden jährlich Ende August oder Anfang September statt. Zwischen 1984 und 1998 fanden die Awards in Los Angeles statt, in den folgenden Jahren fanden die Awards in New York und Miami statt, bevor sie 2006 wieder an ihren Ursprungsort zurückkehrten.
In 20 Kategorien werden jedes Jahr beliebte Künstler ausgezeichnet. Die Trophäe, stellt einen Astronauten auf dem Mond mit einer MTV-Fahne dar und wird Moonman genannt.
Deutschlands größter Musikpreis: Der ECHO
Der ECHO wird seit 1992 jedes Jahr von der Deutschen Phone Akademie vergeben. Die Sieger ergeben sich aus den aufaddierten Media-Control-Verkaufscharts vom Februar eines Jahres bis zum Januar des folgenden Jahres. Da nicht die absoluten Verkaufszahlen des gesamten Jahres berücksichtigt werden kann es zu leichten Verzerrungen der Ergebnisse kommen. In den Sonderpreis Kategorien, sowie in der Kategorie Lebenswerk erfolgt die Wahl der Preisträger durch eine Jury. Via Online Voting kann der erfolgreichste Live Act national bestimmt werden.
Die Namen der Gewinner im Jahr 2011 waren, wie jedes Jahr, hochkarätig. Ausgezeichnet wurden unter anderem: Phil Collins, Take That, Linkin Park und Eminem.
Foto: Michael Homann – Fotolia