Suchen
CDs gebraucht verkaufen – lohnt sich der Verkauf im Internet?
Das Zeitalter der CD ist zwar nicht zu Ende, doch immer mehr Menschen greifen auf den USB-Stick zurück, der platzsparender ist und gleichzeitig mehr Platz für Musik oder Filme bietet.
Online-Verkauf von gebrauchten CDs
Im Laufe der Jahre hat sich in vielen Haushalten seit Erscheinen der CD, eine Vielzahl an verschiedenen CDs angesammelt. Diese lassen sich natürlich auch auf den USB-Stick überspielen und somit sind die CDs für den Nutzer nicht mehr interessant, da auch die meisten Elektrogeräte wie Fernseher oder Musikanlagen eine Vorrichtung für den USB-Stick mitbringen. Die CD sollte nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden, da sie aus einem Polykarbonat und einer Metallschicht besteht und daher nicht recycelt werden kann. Da die CDs in der Anschaffung immer noch recht teuer sind, bietet sich der Weiterverkauf von gebrauchten CDs an.
Trödelmarkt oder Internetverkauf
Trödelmärkte eigenen sich sehr gut für den Verkauf von Dingen, die nicht mehr gebraucht werden. Allerdings ist der Kundenkreis in internetbasierten Verkaufsplattformen sehr viel größer. Internet-Auktionshäuser bieten für gebrauchte CDs eine sehr große Käuferschicht, denn viele Menschen suchen nach Musik oder Filmen, die es auf dem Markt nicht mehr gibt. Sammler durchstöbern das Internet täglich, um Schätze zu finden und diese günstig zu erwerben. Der Internetverkauf von gebrauchten CDs kann sich also lohnen. Als Verkäufer sollte man sich damit abfinden, dass eine Vielzahl an gebrauchten CDs natürlich nicht den Anschaffungspreis einbringt. Doch ist der online Verkauf von gebrauchten CDs eine gute Möglichkeit die Haushaltskasse aufzubessern und gleichzeitig für mehr Platz im Schrank oder im Regal zu sorgen. Und der Verkauf eignet sich allemal besser, als die CDs in den Müll zu werfen. Auch der Verkauf auf Trödelmärkten hat gezeigt, dass der Verkauf hier wesentlich weniger einbringt, als der online Verkauf von gebrauchten CDs.
Je älter, desto interessanter
Sehr viele ältere CDs sind für Käufer interessant. Viele Künstler existieren gar nicht mehr und auch viele Filme sind auf dem Markt nur schwer zu bekommen oder meist erst gar nicht aufzufinden. Das macht den Online-Verkauf für Sammler sehr interessant und somit auch für den Verkäufer. Das Anmelden in den Online-Auktionshäusern ist relativ einfach und der Verkauf kann schon nach wenigen Minuten beginnen. Die zu verkaufenden CDs sollten natürlich in einem guten Zustand und vor allem Original sein. Nach Möglichkeit sollten die CDs mit Hülle und Booklet angeboten werden. Jeder Sammler ist dankbar, wenn er seine gesuchte CD findet und diese für einen guten Preis erwerben kann. Vorsicht sollte man beim Verkauf von Software wie EDV- oder Bildbearbeitungsprogrammen sein. Diese sind sehr oft lizenziert und dürfen aus diesem Grund nicht an Dritte weiterverkauft werden. Gebrauchte CDs lassen sich einzeln verkaufen, aber auch in Paketen. Hier können beispielsweise CDs von verschiedenen Künstlern in einem Paket zu einem Festpreis angeboten werden. Gern wird in den Auktionshäusern gesteigert. Aus diesem Grund sollte man sich überlegen, ob die gebrauchten CDs für einen Festpreis oder einem niedrigen Preis zum Ersteigern angeboten werden.
Foto: Mariano Ruiz – Fotolia
Sachgerechte Reinigung von CDs
Verschmutzungen der Oberfläche von optischen Speichermedien wie CDs, DVDs oder Blueray-Discs können die Les- und Brennbarkeit beeinträchtigen oder sogar die Oberfläche beschädigen. Wer mit den Scheiben pfleglich umgeht, indem er sie in Hüllen aufbewahrt, nur an der Seite berührt und auch die Laufwerke vor Staub und Schmutz schützt, kann Verunreinigungen weitgehend vermeiden. Dennoch kann es langfristig durch ein Ungeschick passieren, dass zum Beispiel fettige Fingerabdrücke, Getränkespritzer oder Staubpartikel auf die Medien gelangen. Dann kann es nötig werden, die Verschmutzungen möglichst schonend zu entfernen.
Abwischen mit einem feuchten Tuch
Beim Säubern von CDs sollte empfindlich darauf geachtet werden, dass die Medien nicht noch zusätzlich verschmutzt werden. Zum Abwischen sollte daher ein sauberes, staub- und fusselfreies Tuch verwendet werden. Wer eine schmutzige CD schnell einmal mit dem Hemdärmel abputzt, richtet damit eventuell mehr Schaden als Nutzen an. Gut geeignet ist indes ein Brillentuch, das man bei einem Optiker bekommt. Das Tuch sollte mit Wasser befeuchtet sein, um die Gefahr einer zusätzlichen Verstaubung gering zu halten und vorhandene Verschmutzungen gut aufzunehmen. Optimal ist hierbei die Verwendung von destilliertem Wasser, weil darin keine Salze enthalten sind, die sich beim Trocknen auf der Oberfläche absetzen können. Besonders bei fettigen und öligen Verschmutzungen empfiehlt sich ferner der Zusatz einer geringen Menge Geschirrspülmittel oder Glasreiniger. Keinesfalls sollten CDs aber in einer Geschirrspülmaschine gereinigt werden, da die hohen Temperaturen die Transparenz der Oberfläche nachhaltig zerstören würden. Im Fachhandel für Computer sind auch spezielle feuchte Reinigungstücher für CDs erhältlich, die staubfrei und mit einem optimal geeigneten Reinigungsmittel getränkt sind.
Von innen nach außen bewegen
Wohl noch aus dem Zeitalter der Schallplatten hat sich die für CDs nicht empfehlenswerte Angewohnheit erhalten, beim Putzen immer der Rille zu folgen. Da beim Abwischen der Oberfläche immer mikroskopisch feine Kratzer entstehen können, kann gerade durch kreisförmige Bewegungen, die der Datenspur folgen, eine größere Beeinträchtigung entstehen. Deshalb sollte man die Unterseite optischer Speichermedien immer senkrecht zur Datenspur, also von innen nach außen abwischen. Das Reinigungstuch wird hierzu immer wieder am Loch in der Mitte angesetzt und mit wenig Druck bis über den Rand der CD hinaus gezogen. Man sollte die CDs aber nicht länger oder öfter putzen als unbedingt notwendig. Eine vorbeugende Reinigung ist in jedem Fall zu vermeiden. Nach der ordnungsgemäßen feuchten Reinigung muss man die CD gründlich trocknen lassen, bevor man sie wieder in ein Laufwerk einlegt.
Sonderfall Kratzer
Vor allem bei stark verstaubten CDs kann es passieren, dass durch das Reiben von Staubpartikeln winzige Kratzer auf der Oberfläche entstehen, die zu Lese- und Schreibfehlern führen können. Auch beim Abwischen können solche Kratzer entstehen, insbesondere wenn dabei nicht sachgemäß wie oben beschrieben vorgegangen wird, oder beim versehentlichen Kontakt der CD mit anderen Gegenständen. In solchen Fällen, und auch wirklich nur dann, wenn es nach der oben erwähnten Reinigung weiterhin zu Problemen beim Abspielen kommt, kommt ausnahmsweise ein Polieren der Oberfläche in Betracht. Kleinflächige feine Kratzer lassen sich eventuell mit einem Wattestäbchen entfernen, dass mit Zahnpasta oder einer speziellen Polierpaste getränkt ist. Für stärkere Verkratzungen gibt es im Fachhandel spezielle Reparatursets zu kaufen.
Foto: Olga Struk – Fotolia