Wertvolle Tipps zum Archivieren der eigenen CD-Sammlung auf dem Computer

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Wenn man viele CDs hat, ist es ratsam diese in digitaler Form zu speichern und so die Musikdateien vor Verlust oder der Beschädigung der CDs zu bewahren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die CDs perfekt nach seinem eigenen System ordnen kann und so das gewünschte Lied schnell auffinden kann. So spart man Zeit beim Suchen und kann entspannt der Musik lauschen. Auch für Partys ist es einfach praktisch, wenn man anstatt der CD-Sammlung lediglich seine Festplatte oder den Laptop mitnehmen muss. Beim Archivieren der CDs sollte man die zehn nachstehenden Tipps beachten, damit die Musik als Audiodatei nicht verloren geht.

Ausreichende Speicherkapazität erleichtert die spätere Verwaltung der Musikdateien

Zunächst sollte man für ausreichende Speicherkapazität sorgen, denn je größer die Speicherkapazität ist, umso besser kann man die Inhalte der Medienbibliothek verwalten. Ratsam ist es, alle Mediendateien zentral zu speichern, denn das spart Zeit beim Suchen nach Titeln oder einer bestimmten CD.

Rippen: CDs ganz einfach digitalisieren und speichern

Wenn Sie für ausreichenden Speicherplatz gesorgt haben, können Sie Ihre ganze CD-Sammlung auf die eigene Festplatte kopieren. Diesen Vorgang bezeichnet man als “Rippen”. Durch das Rippen werden die CDs in digitalisierter Form gespeichert und Sie haben so die Möglichkeit, die CD-Sammlung einfach auf dem heimischen PC zu verwalten. Die Komprimierung sorgt dafür, dass die Musikdatei verkleinert wird und so einfach mehr CDs auf der Festplatte gespeichert werden können.
Ideal ist, dass man durch das Rippen die Musik auch auf einen MP3-Player oder andere tragbare Musikgeräte übertragen kann. Sie sollten aber die Musikdatei nicht zu sehr komprimieren, denn das kann zu einem Klangverlust führen. Hier ist es sinnvoll ein wenig Geld zu investieren und die Speicherkapazität der Festplatte zu vergrößern, denn so bleibt der Klang besser erhalten.
Man sollte die Einstellung so wählen, dass man eine hohe Bitrate wählt. Hier sollte man eine Bitrate von 192 kbit/s einstellen, denn diese Bitrate sorgt dafür, dass die Klangqualität der Musik erhalten bleibt. Man kann aber beim Rippen auch ein verlustfreies Format wählen, das garantiert einen optimalen Klang und verhindert Klangverluste am einfachsten. Wer sich ein wenig Zeit nimmt und im Internet nach der geeigneten Software sucht, sorgt dafür, dass das gewohnte Klangerlebnis erhalten bleibt.

Das Backup schützt vor Dateiverlusten

Wenn man seine CDs in einer digitalen Bibliothek gespeichert hat, sollte man nicht vergessen, diese durch ein Backup nochmals zu sichern. Das ist wichtig, wenn es einmal ein Problem mit dem Computer gibt. Das Backup sorgt dafür, dass man die Musiksammlung einfach wieder herstellen kann, verhindert Beschädigungen oder im schlimmsten Fall den Verlust der Musikdateien.
Man kann auch einfach die komplette Medienbibliothek nochmals auf einer externen Festplatte sichern. Wer mehrere Computer im Einsatz hat, kann durch eine Netzwerkspeicherlösung dafür sorgen, dass die Musikbibliothek an nur einem Platz im Netzwerk gespeichert ist und dennoch jeder auf die Musik zugreifen kann.
Wer ein Backup macht, muss unbedingt an die Lizenzen denken. Denn wenn man keine Backupliste der Lizenzen erstellt, darf man die Musik nicht wiedergeben.
Nur wer die Lizenz auch gesichert hat, hat die Möglichkeit, eine beschädigte Datei wieder herzustellen.

Foto: bbbastien – Fotolia

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